Alle Macht den Supermärkten? Fairtrade als Kontrollinstrument im globalen Schnittblumenhandel
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Mehr zur Zeitschrift Produktnummer | OD200030011398 |
Schulform | Oberschule, Integrierte Gesamtschule, Gymnasium, Sekundarstufe II, Hochschule |
Schulfach | Erdkunde, Geografie |
Klassenstufe | 11. Schuljahr bis 13. Schuljahr |
Seiten | 7 |
Erschienen am | 02.01.2020 |
Dateigröße | 915,3 kB |
Dateiformat | PDF-Dokument |
Autoren/ | Andreas Gemählich |
Schlagworte | Ostafrika, Agrarhandel, Niederlande |
Jeder Supermarkt in Deutschland bietet inzwischen Rosensträuße zu Preisen von unter fünf Euro an. Diese Sträuße tragen häufig ein Siegel, das eine „faire“ oder „nachhaltige“ Produktion garantieren soll. Gleichzeitig verkauft auch der spezialisierte Blumenfachhandel weiterhin einzelne Rosen, jedoch zu wesentlich höheren Preisen und meist ohne Siegel. Diese Gegenüberstellung zeigt, dass Siegel wie Fairtrade bei Schnittblumen eine durchaus ambivalente Rolle einnehmen. Ein Blick auf den weltgrößten Handelsplatz in den Niederlanden und auf eine der größten Produktionsregionen am kenianischen Naivashasee verdeutlicht diese Rolle.