Wasserkrise in Kapstadt – Menetekel für andere Städte?
Melden Sie sich dafür bitte mit Ihrem Kundenkonto an.
Die führende Zeitschrift für die Unterrichtspraxis!
Ihr Wegweiser zu den wichtigsten Seiten von PRAXIS GEOGRAPHIE:
Mehr zur Zeitschrift Produktnummer | OD200029014117 |
Schulform | Hauptschule, Realschule, Realschule plus, Sekundarschule, Mittelschule, Regelschule, Regionale Schule, Oberschule, Integrierte Gesamtschule, Sekundarstufe II, Berufsgrundbildungsjahr |
Schulfach | Erdkunde, Geografie |
Klassenstufe | 11. Schuljahr bis 13. Schuljahr |
Seiten | 3 |
Erschienen am | 02.05.2018 |
Dateigröße | 199,3 kB |
Dateiformat | PDF-Dokument |
Autoren/ | Ulrich Jürgens |
Schlagworte | Südafrika, Kapstadt, Südliches Afrika, Nutzungskonflikt, Wasser, Ressourcenmanagement, Wassermangel |
In jüngster Zeit ist die südafrikanische Metropole Kapstadt mit ihrer Wasserversorgungskrise in das internationale Interesse gerückt. Dabei ist es weniger die Krise an sich, die auch schon andere Metropolen in Form von Stromausfällen oder Naturkatastrophen betroffen hat, als a) die drohende Gefahr, dass ein öffentliches, als selbstverständlich erachtetes und überlebensnotwendiges Gut für die Bevölkerung versiegen könnte; b) das Eingeständnis von Politik und Planung, sehenden Auges und vorgewarnt von jahrzehntelangen Dürreerfahrungen in Südafrika keine alternativen Lösungen der Wasseraufbereitung zu den bereits bestehenden ausgebaut zu haben; c) die Erkenntnis, dass die Wasserressourcen und ihr Management vor der Black Box des Klimawandels dort an Grenzen stoßen, wo sich die Anzahl an Wasserverbrauchern einerseits und Belastungsquellen infolge von Abwässern auf Trink- und Brauchwasser andererseits immer weiter erhöht.