Sozialökologische Folgen von Ölpalmboom und Naturschutzpolitik in Indonesien Die doppelte Exklusion lokaler Bevölkerungsgruppen in Jambi, Sumatra
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Mehr zur Zeitschrift Produktnummer | OD200030011185 |
Schulform | Oberschule, Integrierte Gesamtschule, Sekundarstufe II, Hochschule |
Schulfach | Erdkunde, Geografie |
Klassenstufe | 11. Schuljahr bis 13. Schuljahr |
Seiten | 6 |
Erschienen am | 21.03.2018 |
Dateigröße | 334,3 kB |
Dateiformat | PDF-Dokument |
Autoren/ | Jonas Hein, Yvonne Kunz, Heiko Faust |
Schlagworte | Klimawandel, Landkonflikte, Plantagenwirtschaft |
Indonesien beabsichtigt auf der Grundlage des ökonomischen Masterplans von 2011, sein Wirtschaftswachstum bis 2025 zu forcieren. Dies soll mit der Ausbeutung seiner natürlichen Ressourcen und der Förderung der Agroindustrie geschehen. Gleichzeitig plant die Regierung, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, um international vereinbarten Klimaschutzzielen gerecht zu werden. Unterschiedliche staatliche Institutionen verfolgen dabei gegenläufige Interessen, wodurch insbesondere die Handlungsspielräume der Kleinbauern eingeschränkt werden. Die Ausweisungen von Naturschutzgebieten und der Ausbau von Ölpalmplantagen erscheinen auf den ersten Blick als zwei widersprüchliche Entwicklungen. Sie dienen allerdings demselben globalen umweltpolitischen Ziel: der Eindämmung des Klimawandels.